Chronik

Eine kleine Chronik des SPD-Ortsvereins Niederfischbach

Die SPD ist die älteste deutsche Partei, hervorgegangen aus dem von Ferdinand Lassalle 1863 in Leipzig gegründeten "Allgemeinen Deutschen Abeiterverein“ und führt seit 1890 den Namen "Sozialdemokratische Partei Deutschlands“.
Anfang des 20. Jahrhunderts fand die SPD erste Anhänger im Kreis Altenkirchen. Eine Versammlung der SPD ist für 1910 in Breitscheidt bei Hamm belegt. In Niederfischbach gab es während des Ersten Weltkriegs keine belegten Aktivitäten von Sozialdemokraten. Ein Grund dafür war der starke christliche „Gewerkverein Bergbau“, der unter der kritischen Beobachtung der „Obrigkeit“ stand.
Es ist davon auszugehen, dass nach dem Ersten Weltkrieg Niederfischbacher Gewerkschafter engen Kontakt zu den mutigen Männern des SPD-Ortsvereins Kirchen hatten. So wurde das spätere Gründungsmitglied Karl Pagnia schon im Mai 1905, nach dem er sich in einer Versammlung des christlichen Gewerkvereins zu Wort gemeldet hatte, vom Landrat öffentlich gemaßregelt.
Während die Deutschnationalen unter dem Schutz der Obrigkeit und das Zentrum unter der Obhut der Kirche agieren konnten, waren die Sozialisten fest in die Arbeiterbewegung eingebunden - immer auf sich selbst gestellt.
In der noch schwachen Weimarer Republik mit der Zersplitterung der politischen Parteien hatte die SPD ihren Platz neben den Deutschnationalen und der Zentrumspartei eingenommen.
Durch die Naziherrschaft 1933 wurden die Parteien „gleichgeschaltet“, auch die Sozialdemokratische Partei. Außer illegalen Treffen kam die Parteiarbeit bis Mai 1945 zum Erliegen.

 

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