Von 1976 bis 1990

Ewald Heckner gelang es, die Gewerkschafter und die Sozialdemokraten zu einer Mannschaft zu formen. Er und sein Team führen die Föschber Sozialdemokraten zur stärksten politischen Kraft in unserer Region, der Verbandgemeinde Kirchen und im Kreis Altenkirchen. Viele Föschber kamen in die Reihen der SPD, um für die Ziele unseres Ortes zu kämpfen. Die Zustimmung machte sich an den Wahlergebnissen fest. 1979 bei den Kommunalwahlen erreichte die SPD acht der neunzehn Mandate im Ortsgemeinderat, drei Mandate im Verbandsgemeinderat, Theo Klein wurde in den Kreistag gewählt.
1980 wählen die Gewerkschaften des Kreises Altenkirchen den Mitarbeiter der Firma Alb. Klein und Sozialdemokraten Franz Schwarz zum DGB Kreisvorsitzenden.

Bei der Kommunalwahl 1984 errang die SPD in Niederfischbach neun von neunzehn Mandaten. Das bedeutete ein Patt mit der CDU, denn die Freien Wähler hatten mit Lina Schneider – eine Gewerkschafterin – den neunzehnten Sitz erreicht. Mit der Stimme der FWG votierten die Sozialdemokraten in der konstituierenden Sitzung des Ortsgemeinderates für Ewald Heckner. Die Sozis hatten das für Föschbe unmögliche erscheinende erreicht. Sie stellten mit Ewald Hecker den Ortsbürgermeister und mit Karl-Heinz Hombach den Ersten Beigeordneten. Auch im Verbandsgemeinderat stellten die Föschber vier Mandatsträger. Ewald Heckner wurde Fraktionsvorsitzender.

1987 wurde das Ratsmitglied und Gewerkschafter Franz Schwarz in den rheinland-pfälzischen Landtag gewählt. Die Föschber dankten der SPD die engagierte und zielgerichtete Politik. Die SPD erreichte bei der Kommunalwahl 1989 mit elf von neunzehn Sitzen die absolute Mehrheit im Ortsgemeinderat. Ewald Hecker wurde erneut zum Ortsbürgermeister und Karl-Heinz Hombach zum Ersten Beigeordneten gewählt.
Im Verbandsgemeinderat war Niederfischbach mit sechs kompetenten Kommunalpolitikern vertreten. Ewald Heckner wurde erneut Fraktionsvorsitzender.